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Übermäßiges Schwitzen an den Füßen, in der Fachsprache Hyperhidrosis pedis genannt, ist für Betroffene oft sehr belastend. Physiologisch betrachtet ist der frische Schweiß, der von den ekkrinen Schweißdrüsen abgesondert wird, zunächst geruchlos. Der typische, unangenehme Geruch entsteht erst, wenn die auf der Haut natürlich vorkommenden Bakterien den Schweiß zersetzen und dabei Stoffwechselprodukte wie Buttersäure freisetzen.
Ein weiteres Problem ist die dauerhafte Feuchtigkeit: Sie weicht die oberste Hautschicht auf (ein Prozess, der Mazeration genannt wird) und stört den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Man unterscheidet grundsätzlich zwei Formen der Hyperhidrose:
Primäre Hyperhidrose: Hier liegt oft eine genetische Veranlagung oder eine Fehlregulation des vegetativen Nervensystems zugrunde, ohne dass eine andere Krankheit die Ursache ist.
Sekundäre Hyperhidrose: Diese wird durch äußere Faktoren oder als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen ausgelöst. Zu den häufigsten externen Ursachen zählen luftundurchlässiges Schuhwerk (z.B. aus Synthetik) und nicht atmungsaktive Socken.
Wichtig ist die Feststellung, dass Schweißfüße nur in den seltensten Fällen eine Folge mangelnder Körperhygiene sind.
Die durch Feuchtigkeit aufgeweichte und im pH-Wert gestörte Hautbarriere wird zu einem idealen Nährboden für Krankheitserreger. Dies erhöht das Risiko für Folgeerkrankungen signifikant:
Die Therapie richtet sich nach der Schwere der Hyperhidrose und kombiniert oft verschiedene Ansätze.
Eine konsequente Basistherapie kann bereits zu einer deutlichen Linderung führen:
Tägliche Fußhygiene: Waschen mit pH-neutralen Lotionen und sehr sorgfältiges Abtrocknen, insbesondere der Zehenzwischenräume.
Atmungsaktive Materialien: Bevorzugung von Schuhen aus Echtleder und Socken aus Naturfasern (z.B. Baumwolle, Wolle), die täglich gewechselt werden.
Topische Mittel: Anwendung von antitranspiranten Fußdeos (oft mit Aluminiumchlorid), Pudern oder Cremes, die die Schweißproduktion lokal reduzieren.
Spezial-Einlagen: Verwendung von Einlagen mit z. B. Aktivkohle oder Zedernholz zur Geruchs- und Feuchtigkeitsbindung.
Podologische Hornhautentfernung: Regelmäßiges, fachgerechtes Abtragen von überschüssiger Hornhaut, da diese als Nährboden für Bakterien dient.
Bei stärkerer Ausprägung können folgende medizinische Verfahren erwogen werden:
Iontophorese (Gleichstrom-Wasserbäder): Bei dieser Reizstromtherapie werden die Füße in Wasserbäder getaucht, durch die ein schwacher Gleichstrom fließt. Dieser blockiert vorübergehend die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen.
Medikamentöse Salben: Lokal aufgetragene antibakterielle oder antimykotische Salben können Sekundärinfektionen bekämpfen.
Chirurgische Eingriffe (ELS): Als absolute letzte Option bei schwersten Fällen gilt die endoskopische lumbale Sympathektomie, bei der die verantwortlichen Nervenstränge durchtrennt werden. Dieser Eingriff ist irreversibel und mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen (z.B. kompensatorisches Schwitzen an anderen Körperstellen) verbunden.
Praxis für Podologie
Daniel Grau
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